Kurzfassung Rachel Whitfield erkrankte im Dezember 2020 an Covid-19 und stürzte ab Januar in immer heftigere Boom-and-Bust-Zyklen mit verkrüppelnder Erschöpfung, Hirnnebel, Covid-Zehen, brennendem Rücken, Temperaturregulationsstörungen, Atemstörungen und Angst; ihre Blutwerte blieben unauffällig. Nach einem Monat Auszeit und voll delegiertem Alltag erholte sie sich monatelang nur über langsames Pacing nach der Spoon-Theorie und kämpfte mit schwerer Schlaflosigkeit, bis achtsame Annahme den Durchbruch brachte. Im Mai ging sie auf den 3-tägigen Lightning-Process-Kurs, arbeitete an ihren Überzeugungen über die Krankheit und lernte Selbstmitgefühl; als Test radelte sie 20 Minuten gegen die ärztliche Herzfrequenzgrenze und konnte die Folgesymptome nun einordnen. Seither radelt sie fast täglich, läuft dreimal pro Woche, erreichte 10 Meilen und einen Halbmarathon und arbeitet wieder in Vollzeit. Die Symptome waren absolut real – die Geist-Körper-Verbindung ließ Ängste sie verstärken, bis sie lernte, sie zu beeinflussen.