Kurzfassung Alice greift die Frage auf, die ihr in hunderten Recovery-Stories, drei bezahlten Mind-Body-Programmen und einem Berg von Büchern nie klar beantwortet wurde: Was macht man konkret jeden Tag? Ihre Bausteine: die eigene Kapazität real einschätzen (etwas tun, in dem man sich zu 80–90 % sicher fühlt), verpflichtende Aufgaben mit beruhigenden Umklammerungen versehen und Heilpraktiken wählen, die angenehm sind. Sie schildert ihre eigenen Tage vom sehr schweren bis zum milden Zustand — mit Pausen, Umwegen und ohne Perfektion. Fazit: Der Plan baut sich unterwegs selbst; entscheidend ist der nächste Babyschritt, und ihre „ich mache nicht genug“-Gedanken waren stets Hochleistungs- und Perfektionsmuster.